Deutsches Reich – Hyperinflation 1923

Die deutsche Inflation von 1914 bis November 1923 war eine der radikalsten Geldentwertungen in großen Industrienationen. Die Vorgeschichte dieser Hyperinflation findet sich in der Finanzierung des Ersten Weltkrieges. Mit dem Ende des Krieges 1918 hatte die Mark bereits offiziell mehr als die Hälfte ihres Wertes (genauer: ihrer Kaufkraft im Innen- und Außenverhältnis) verloren, wobei auf dem Schwarzmarkt der Inflationsindex noch wesentlich höher lag. Eigentliche Ursache der schon ab 1919 beginnenden Hyperinflation war die massive Ausweitung der Geldmenge durch den Staat in den Anfangsjahren der Weimarer Republik, um die Staatsschulden zu beseitigen.

Die Hyperinflation sorgte für einen Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft und des Bankensystems. Zwei komplette Auflagen von 1000 Mark- und 5000 Mark-Banknoten konnten Anfang 1923 nicht mehr in Umlauf gebracht werden, sie mussten Ende 1923 mit „1 Milliarde“ und „500 Milliarde“-Aufdrucken verwendet werden. Der Aktienindex des Statistischen Reichsamtes stieg im Dezember 1923 im Monatsdurchschnitt auf einen Wert von 26,89 Billionen Punkte und der Goldpreis auf 86,81 Billionen Mark pro Feinunze.

Die maximale monatliche Inflationsrate lag bei 29.525 % im Oktober 1923.

Währungstechnisch wurden die Inflation und die damit verbundenen Spekulationen am 15. November 1923 durch die Ablösung der Papiermark mit Einführung der Rentenmark (wertgleich mit der späteren Reichsmark) beendet.

Deutsches Reich – Inflationsbrief 1923

Deutsches Reich – Inflationsbrief 1923

Hochinflation – Der Spass beginnt…

Der Anfang ist gemacht. Meine neue Sammlung ist im Aufbau. Ich werde mir viel Zeit nehmen und das Sammeln geniessen.

Der Zeitraum mit dem ich mich beschäftige ist der 24.8.-30.11.1923Die Hochinflation. Das sind im Grunde nur drei Monate, die es aber in sich haben. Ich bin gespannt wie weit ich komme…

Kein Zeitdruck wird mich belasten. Viele der postfrischen Marken sind sehr günstig zu erwerben. Das ist ideal für den Neuling. Über den Daumen gibt es knapp 100 Marken in dieser Zeit. Sie sind überall gut verfügbar und der Sammler wird schon bald seine ersten Erfolgserlebnisse haben.

Die Hochinflationsphase ist eine historisch unglaublich spannende Zeit gewesen. An diesem Beispiel kann jeder sehen, wie Geldentwertung funktioniert.

Mir gefällt besonders die Optik dieser bunten „Bildchen“.

Ich werde von Zeit zu Zeit über den Verlauf meiner Sammelerfolge berichten.

Für jegliche Tipps und Anregungen zu meinem Unterfangen bin ich Euch dankbar.

Liebe Grüße

Euer Schwarzereinser